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Webinar “Risiko- und Moneymanagement” – jetzt kostenlos anmelden!

Am 4. Mai 2015 findet mein drittes und letztes Webinar der Reihe “Erfolgreich traden” statt.
Dieses Mal dreht sich alles um das Thema Risiko- und Moneymanagement. Besprochen wird hierbei u.a. die Wichtigkeit der Positionsgröße (inkl. Live-Simulation) sowie der Einsatz von Stops.

Hier zum Webinar “Risiko- und Moneymanagement” kostenlos anmelden.

Martin Armstrong – The Forecaster

Wem der Name Martin Armstrong nicht geläufig sein sollte, der sollte diese Lücke mit Googles Hilfe schließen. Warum?
Weil er eine geniale, vielleicht verrückte, in jedem Fall eine sehr interessante Persönlichkeit ist – zumindest für alle, die sich
mit den Märkten, ihren Zyklen und der Datenanalyse beschäftigen. Berühmtheit erlangte Armstrong mit zahlreichen exakten Prognosen.
Wie macht er das?

Nachfolgend ein Ausschnitt aus einem aktuellen Wirtschaftwoche-Interview, in dem er sein Computermodell beschreibt:

“Die entscheidende Frage ist: Welche Daten gibst du ein? Die meisten Firmen haben keine ausreichende Datenbasis –
die reicht vielleicht bis 1971. Wir haben zunächst die Währungsordnung der Weltgeschichte, so weit es geht,
auf der Grundlage des Münzwesens rekonstruiert. Dann fügten wir andere Daten hinzu – zum Beispiel Wetterzyklen,
denn Mitte des 19. Jahrhunderts machte sogar in entwickelten Staaten die Landwirtschaft 70 Prozent der Volkswirtschaft aus.
Später nahmen wir auch die Daten für die Entwicklung der Eisenbahn auf, dann für die Industrieproduktion und als Nächstes
für die High-Tech-Entwicklungen. Du kannst dich nicht einfach auf verschiedene Sektoren konzentrieren, sondern brauchst
ein Programm, das alles kombiniert auswertet. Wir haben dafür alle erdenklichen Datenbanken genutzt, ob von der Organisation
für technologische Zusammenarbeit und Entwicklung oder dem IWF. Wir hatten Teams, die das britische Zeitungsarchiv in London
auf ausländische Wechselkurse hin auswerteten – allein unsere Datenbank zu diesem Thema ist beispiellos. Und das alles wird
von meinem Programm analysiert. Wobei ich ihm nicht vorgegeben habe, wie es das tut, sondern dass es einfach nur analysiert.
Über die Ergebnisse bin ich selbst immer wieder erstaunt.”

Quelle: WiWo (Link zum Artikel “Der nächste Crash kommt am 17. Oktober 2015”)

Grund genug, sich auf diesen Film zu freuen 😉

Jedes Quartal das gleiche Spiel – Messlatte für Gewinnüberraschungen hängt tief

20.00 Uhr

Anlässlich der auf Hochtouren laufenden US-Berichtssaison hier ein Chart, der besser als tausend Worte beschreibt, wie das Spiel funktioniert.

Um positive Überraschungen zu liefern, werden die Gewinnerwartungen in den Wochen und Monaten davor kräftig abgesenkt, damit die Messlatte schön tief hängt 😉
Als Ergebnis hören wir dann wieder, dass die Mehrzahl aller Companies beim Gewinn über den Schätzungen lag (das Thema Aktienrückkäufe betrachten wir an dieser Stelle erst
gar nicht).

Well done!

Gewinnrevisionen (100 = 90 Tage vor Beginn der Gewinnsaison):

earnings revisions_13 04 2015

 

 

Heute um 19 Uhr: Webinar zum Thema “Risiko- und Moneymanagement”

12.30 Uhr

Wichtiger Hinweis: Heute um 19 Uhr beginnt das Webinar zum Thema Risiko- und Moneymanagement.
Melden Sie sich am besten gleich an: Webinar “Risiko- und Moneymanagement”

In der Präsentation geht es u.a. um

  • die Bedeutung der Positionsgröße
  • deren Berechnung
  • den Einsatz von Stops u.v.m

Mittels eines Zufallsgenerators werden zudem unterschiedliche Szenarien simuliert, um zu erfahren: Wie hoch darf/sollte das Risiko pro Trade sein?
Wann droht ein Ruin?

Bis später!

 

Tipp: Neue Ausgabe des TRADERS Magazins mit Coverstory über Sentimentanalyse!

18.50 Uhr

Für die neue Ausgabe des TRADERS Magazins habe ich einen Beitrag zum Thema “Sentimentanalyse”  beigetragen. Darin geht es um unterschiedliche Stimmungsindikatoren, deren Berechnung sowie Einbindung in den gesamten Analyseprozess. Vorgestellt werden u.a.: AAII Sentiment, Investors Intelligence, CoT Report, der TRIN sowie das Euwax Sentiment.

Ebenfalls interessant ist ein Interview mit dem Handelssystementwickler Dr. Joannis Zagos (MATRIX Investment GmbH).

Für weitere Infos einfach auf das Cover clicken. Das E-Paper kann hier online  erworben werden.

traders_april 2015

Wichtige Änderungen im Einlagensicherungsfonds

17.13 Uhr

Auch wenn diese Änderung wenig mit Trading zu tun hat – relevant sind die Änderungen im Einlagensicherungsfonds wohl für alle Bankkunden: Konkret wird die Sicherungsgrenze Anfang 2015 von 30% auf 20%, im Jahr 2020 auf 15% und dann nochmals auf 8,75% gesenkt. Mit Sicherheit kein Schritt, der das Vertrauen in das ungedeckte Fiat Money-System steigern wird 😉

Alle Details gibt es hier.

 

Link: “Die Welt” berichtet über den Chart of Doom

9.26 Uhr

Ohne Kommentar verweise ich mit diesem Chart (Quelle: Welt.de) auf den dazugehörigen Artikel. Einfach auf die Grafik klicken..

Muster2014_1_12Dieser Beitrag spiegelt lediglich die Meinung des Autors wider. Er stellt in keiner Weise eine Anlageberatung oder Handelsaufforderung dar. Eine Haftung für Aktivitäten, die aus diesem Beitrag abgeleitet werden, wird in keinem Fall übernommen!

Bitcoin-Manie geht in die nächste Runde! Crazy!

22:43 Uhr

Das letzte Mal, als ich über Bitcoins bloggte – am 10. April 2013 – lag der Kurs bereits bei beachtlichen 200 Dollar. Heute haben wir die 700er Marke geknackt, schon bald steht die 1000-Dollar-Marke auf der Agenda. Was wir hier erleben ist in der Tat eine Tulpen-Blase 2.0 und zwar in Echtzeit. Hochspannend!

Ein aktueller Kommentar von Bernanke dürfte hier geholfen haben:

“…while these types of innovations may pose risks related to law enforcement and supervisory matters, there are also areas in which they may hold long-term promise, particularly if the innovations promote a faster, more secure and more efficient payment system.”

bitcoin181113

Dieser Beitrag spiegelt lediglich die Meinung des Autors wider. Er stellt in keiner Weise eine Anlageberatung oder Handelsaufforderung dar. Eine Haftung für Aktivitäten, die aus diesem Beitrag abgeleitet werden, wird in keinem Fall übernommen!

Video-Tipp “Singularity or Bust”

23:11 Uhr

Es muss ja nicht immer nur das Thema Börse sein. Diesen vielfach ausgezeichneten Dokumentarfilm über das Thema Singularität kann ich jedem empfehlen, der sich für die Zukunft und neue Technologien interessiert!

singularity

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The Wall Street Code (Trailer)

 

 

 

16:38 Uhr

Am 4. November ist die vollständige Dokumentation “The Wall Street Code” online verfügbar – ein Film über die High Frequency Trading-Aktivitäten, die einen immer größeren Anteil am Handelsvolumen einnehmen. Der nachfolgende Trailer sorgt schon mal für jede Menge Vorfreude.. Enjoy!
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=51Zc23faz3o&w=560&h=315]

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Kostenloses Live-Webinar: Die besten Candlestick-Formationen

 

 

 

10:34 Uhr

Liebe Blog-Leser,

interessiert ihr euch für das Thema Candlesticks? Möchtet ihr erfahren, welche Muster besonders gut funktionieren, wie man diese handelt und was es alles beim Handel zu beachten gilt? Dann lade ich euch herzlich ein, an meinem Webinar am kommenden Donnerstag, den 5. September 2013 um 18.30 Uhr teilzunehmen:

ANMELDUNG ZUM KOSTENLOSEN WEBINAR

Good Trading!

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Video: John Hussman über die Märkte

 

 

15:45 Uhr

Wer seinen wöchentlichen Kommentar kennt, weiß John Hussmans Blick auf die Märkte zu schätzen. Anbei ein aktueller 48-Minuten-Videomitschnitt von ihm.

 [youtube http://www.youtube.com/watch?v=TYkCaUB1BQY]
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Video: John Hussman über die Märkte

 

 

15:45 Uhr

Wer seinen wöchentlichen Kommentar kennt, weiß John Hussmans Blick auf die Märkte zu schätzen. Anbei ein aktueller 48-Minuten-Videomitschnitt von ihm.

 [youtube http://www.youtube.com/watch?v=TYkCaUB1BQY]
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Bitcoins – Tulpenblase 2.0 oder der neue Goldstandard?

 

 

13:16 Uhr

Der Bitcoin-Wahn geht weiter – von Tag zu Tag steigt der Kurs der virtuellen Währung. Die Medien berichten immer fleißiger und auch die Blogger heizen das Spiel weiter an. Wer mehr zu diesem verrückten Hype erfahren möchte, dem sei der nachfolgende Artikel von Robert Rethfeld (Wellenreiter-Invest.de) empfohlen.

Einfach auf den Chart klicken und los gehts..

Bitcoins in USD:

bitcoins_wr

Quelle: Wellenreiter-Invest.de

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Bitcoins – Tulpenblase 2.0 oder der neue Goldstandard?

 

 

13:16 Uhr

Der Bitcoin-Wahn geht weiter – von Tag zu Tag steigt der Kurs der virtuellen Währung. Die Medien berichten immer fleißiger und auch die Blogger heizen das Spiel weiter an. Wer mehr zu diesem verrückten Hype erfahren möchte, dem sei der nachfolgende Artikel von Robert Rethfeld (Wellenreiter-Invest.de) empfohlen.

Einfach auf den Chart klicken und los gehts..

Bitcoins in USD:

bitcoins_wr

Quelle: Wellenreiter-Invest.de

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Einer, der die Wahrheit spricht…

 

 

20:30 Uhr

Das Thema Zypern erhitzt weiterhin die Gemüter und das ist auch gut so, schließlich ist die Systemkrise noch lange nicht ausgestanden. Während “Alles wird gut”-Politikdarsteller a la Schäuble bei Zypern weiterhin von einem “Einzelfall” ausgehen, bringt Eurogruppen-Chef Dujsselbloem die Sache auf den Punkt. Hier ein Ausschnitt des heutigen FAZ-Artikels:

“(…) Befragt nach Luxemburg, Malta und Slowenien betonte Dijsselbloem, der auch niederländischer Finanzminister ist: „Das bedeutet: Klärt das, bevor es zu Schwierigkeiten kommt. Stärkt eure Banken, repariert die Bilanzen und seid euch im Klaren darüber, wenn Banken in Probleme geraten, kommen wir nicht automatisch, um sie zu lösen.“ (…) Dijsselbloem stellte zudem klar, dass eine direkte Rekapitalisierung der Banken durch den Rettungsmechanismus ESM nicht die Lösung für Länder mit Pleitebanken sein wird. Bei massivem Kapitalbedarf angeschlagener Banken werde künftig stets geprüft, inwieweit Aktionäre, Anleihegläubiger und letztlich auch die Kunden einer Bank herangezogen werden können.”

Die Message ist klar…

Dieser Beitrag spiegelt lediglich die Meinung des Autors wider. Er stellt in keiner Weise eine Anlageberatung oder Handelsaufforderung dar. Eine Haftung für Aktivitäten, die aus diesem Beitrag abgeleitet werden, wird in keinem Fall übernommen!

Einer, der die Wahrheit spricht…

 

 

20:30 Uhr

Das Thema Zypern erhitzt weiterhin die Gemüter und das ist auch gut so, schließlich ist die Systemkrise noch lange nicht ausgestanden. Während “Alles wird gut”-Politikdarsteller a la Schäuble bei Zypern weiterhin von einem “Einzelfall” ausgehen, bringt Eurogruppen-Chef Dujsselbloem die Sache auf den Punkt. Hier ein Ausschnitt des heutigen FAZ-Artikels:

“(…) Befragt nach Luxemburg, Malta und Slowenien betonte Dijsselbloem, der auch niederländischer Finanzminister ist: „Das bedeutet: Klärt das, bevor es zu Schwierigkeiten kommt. Stärkt eure Banken, repariert die Bilanzen und seid euch im Klaren darüber, wenn Banken in Probleme geraten, kommen wir nicht automatisch, um sie zu lösen.“ (…) Dijsselbloem stellte zudem klar, dass eine direkte Rekapitalisierung der Banken durch den Rettungsmechanismus ESM nicht die Lösung für Länder mit Pleitebanken sein wird. Bei massivem Kapitalbedarf angeschlagener Banken werde künftig stets geprüft, inwieweit Aktionäre, Anleihegläubiger und letztlich auch die Kunden einer Bank herangezogen werden können.”

Die Message ist klar…

Dieser Beitrag spiegelt lediglich die Meinung des Autors wider. Er stellt in keiner Weise eine Anlageberatung oder Handelsaufforderung dar. Eine Haftung für Aktivitäten, die aus diesem Beitrag abgeleitet werden, wird in keinem Fall übernommen!

Zypern als Tipping Point für den System-Crash?

12:18 Uhr

Nachfolgend ein sehr guter Kommentar von David Franklin (Sprott) zur aktuellen Lage in Zypern. Ein Thema, das angesichts der ziemmlich überschaubaren Größe des Landes zunächst alles andere als relevant erscheint. Auf den zweiten Blick zeigt sich jedoch, dass hier ein Test-Ballon gestartet wurde, dessen Konsequenzen extreme Ausmaße annehmen könnten – ein SCHWARZER SCHWAN in Reinform!

Hier der Kommentar, der es auf den Punkt bringt:

“Cyprus’s announcement that it intends to apply a ‘haircut’ to domestic bank depositors has driven credit spreads wider and spooked the markets. Despite a population of fewer than 1 million and an economy equal to 0.2% of the Eurozone’s GDP, the decision has caused major gyrations in financial markets today and may change the face of banking across Europe.

Since 2007, bailouts to save banks and governments have become relatively commonplace. They have occurred in Ireland, Iceland, the United States, Portugal and Greece, just to name a few. And the playbook has generally followed a recognizable pattern: Using customer deposits, a financial institution over-levers itself and buys assets of dubious quality. At some point, the institution runs into trouble as the assets that have been purchased drop in value, become illiquid or simply become too enormous to support. In order to minimize the impact the bank’s failure has on the global financial system, a bailout package is arranged with the prevailing government (s) ‘‘saving’ the institution from ruin. In all cases, the government then guarantees the bank’s deposits and/or other securities to facilitate stability. There are no bank runs – no panic to put cash under a mattress, and life goes on. However, the news out of Cyprus this weekend altered this playbook significantly.

As you may have read by now, the banking system of Cyprus has imploded. The Eurozone finance ministers and the International Monetary Fund have agreed to a €10bn (£8.7bn) bailout for Cyprus. It is the fifth Eurozone member to be saved from bankruptcy, and wouldn’t be that noteworthy if it were not for the way the bailout is being carried out. Cyprus’s domestic bank depositors are contributing to the bailout whether they like it or not – they have no choice in the matter. The Cypriot banks will receive a capital infusion (bail-out), but the depositors have to take a haircut – losing between 7%-10% of the value of their individual bank accounts. The official term for this appropriation of deposits is a “special bank levy”, which will consist of a 6.75% haircut on accounts up to €100,000 (the limit for deposit insurance) and about 10% on accounts above that limit. The pain inflicted on depositors appear to have been necessary in order to get political support for the deal amongst the EU Finance ministers – and political support in the EU was necessary because Cypriot banks hold assets worth somewhere in the neighborhood of 8 times the GDP of Cyprus. The loss or write-down of those assets would endanger the entire EU financial system.

Cypriots have woken up this morning to find bank branches closed for an annual national holiday – which is now rumoured to be extended until Thursday. By the time they regain access to their accounts, it will be too late, as the special levy will have already been withdrawn. While it may be too late for Cypriots to withdraw their cash to avoid the ‘haircut’, it isn’t for other Euro-depositors. And why would any rational depositor leave funds in a Spanish or Italian bank after this news? According to Bloomberg, there are more than €2 trillion in funds on deposit between their respective banks, combined. If even a small percentage of these deposits tried to find a new home, it could push the Eurozone into a full blown banking crisis – yet again.

The Cypriot parliament has just a few days to ratify the bailout, and it isn’t certain yet that it will. Last minute negotiations have been altering the terms only slightly (perhaps as little as 3% for the smallest depositors). However, each iteration still involves all depositors contributing to the bailout of the banks. If the expropriation of Cyprus bank deposits does indeed take place, however, it will mark a new turn in the Eurozone’s on-going financial crisis.

Just as there was no turning back for Julius Caesar’s army’s after crossing the river Rubicon, if the European Union breaks its promise on deposit insurance, it too will pass a point of no return for depositors. In this case, future promises of a ‘government guarantee’ won’t be worth the paper they are printed on.”

Quelle: Sprott

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Zypern als Tipping Point für den System-Crash?

12:18 Uhr

Nachfolgend ein sehr guter Kommentar von David Franklin (Sprott) zur aktuellen Lage in Zypern. Ein Thema, das angesichts der ziemmlich überschaubaren Größe des Landes zunächst alles andere als relevant erscheint. Auf den zweiten Blick zeigt sich jedoch, dass hier ein Test-Ballon gestartet wurde, dessen Konsequenzen extreme Ausmaße annehmen könnten – ein SCHWARZER SCHWAN in Reinform!

Hier der Kommentar, der es auf den Punkt bringt:

“Cyprus’s announcement that it intends to apply a ‘haircut’ to domestic bank depositors has driven credit spreads wider and spooked the markets. Despite a population of fewer than 1 million and an economy equal to 0.2% of the Eurozone’s GDP, the decision has caused major gyrations in financial markets today and may change the face of banking across Europe.

Since 2007, bailouts to save banks and governments have become relatively commonplace. They have occurred in Ireland, Iceland, the United States, Portugal and Greece, just to name a few. And the playbook has generally followed a recognizable pattern: Using customer deposits, a financial institution over-levers itself and buys assets of dubious quality. At some point, the institution runs into trouble as the assets that have been purchased drop in value, become illiquid or simply become too enormous to support. In order to minimize the impact the bank’s failure has on the global financial system, a bailout package is arranged with the prevailing government (s) ‘‘saving’ the institution from ruin. In all cases, the government then guarantees the bank’s deposits and/or other securities to facilitate stability. There are no bank runs – no panic to put cash under a mattress, and life goes on. However, the news out of Cyprus this weekend altered this playbook significantly.

As you may have read by now, the banking system of Cyprus has imploded. The Eurozone finance ministers and the International Monetary Fund have agreed to a €10bn (£8.7bn) bailout for Cyprus. It is the fifth Eurozone member to be saved from bankruptcy, and wouldn’t be that noteworthy if it were not for the way the bailout is being carried out. Cyprus’s domestic bank depositors are contributing to the bailout whether they like it or not – they have no choice in the matter. The Cypriot banks will receive a capital infusion (bail-out), but the depositors have to take a haircut – losing between 7%-10% of the value of their individual bank accounts. The official term for this appropriation of deposits is a “special bank levy”, which will consist of a 6.75% haircut on accounts up to €100,000 (the limit for deposit insurance) and about 10% on accounts above that limit. The pain inflicted on depositors appear to have been necessary in order to get political support for the deal amongst the EU Finance ministers – and political support in the EU was necessary because Cypriot banks hold assets worth somewhere in the neighborhood of 8 times the GDP of Cyprus. The loss or write-down of those assets would endanger the entire EU financial system.

Cypriots have woken up this morning to find bank branches closed for an annual national holiday – which is now rumoured to be extended until Thursday. By the time they regain access to their accounts, it will be too late, as the special levy will have already been withdrawn. While it may be too late for Cypriots to withdraw their cash to avoid the ‘haircut’, it isn’t for other Euro-depositors. And why would any rational depositor leave funds in a Spanish or Italian bank after this news? According to Bloomberg, there are more than €2 trillion in funds on deposit between their respective banks, combined. If even a small percentage of these deposits tried to find a new home, it could push the Eurozone into a full blown banking crisis – yet again.

The Cypriot parliament has just a few days to ratify the bailout, and it isn’t certain yet that it will. Last minute negotiations have been altering the terms only slightly (perhaps as little as 3% for the smallest depositors). However, each iteration still involves all depositors contributing to the bailout of the banks. If the expropriation of Cyprus bank deposits does indeed take place, however, it will mark a new turn in the Eurozone’s on-going financial crisis.

Just as there was no turning back for Julius Caesar’s army’s after crossing the river Rubicon, if the European Union breaks its promise on deposit insurance, it too will pass a point of no return for depositors. In this case, future promises of a ‘government guarantee’ won’t be worth the paper they are printed on.”

Quelle: Sprott

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Must-See-Video von Market Anthropology

 

 

10:50 Uhr

 
[youtube http://www.youtube.com/watch?v=Dj1JLibPDe8]

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Interview mit Prof. Shiller (FuW, Oktober 2012)

 

 

 

16:40 Uhr

Robert Shiller dürfte den meisten Lesern wegen seines Buch-Klassikers “Irrationaler Überschwang” bekannt sein. Es ist definitiv einer der wenigen Experten, die weissen wovon sie reden, wenn es um das große Bild geht. Ein interessantes Interview war mit ihm vor einigen Tagen in der Schweizer Presse zu lesen. Wer sich dafür interessiert, klickt einfach auf das untere Bild.

Viel Vergnügen bei der Lektüre!

Quelle: www.fuw.ch

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Interview mit Prof. Shiller (FuW, Oktober 2012)

 

 

 

16:40 Uhr

Robert Shiller dürfte den meisten Lesern wegen seines Buch-Klassikers “Irrationaler Überschwang” bekannt sein. Es ist definitiv einer der wenigen Experten, die weissen wovon sie reden, wenn es um das große Bild geht. Ein interessantes Interview war mit ihm vor einigen Tagen in der Schweizer Presse zu lesen. Wer sich dafür interessiert, klickt einfach auf das untere Bild.

Viel Vergnügen bei der Lektüre!

Quelle: www.fuw.ch

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Happy Birthday, lieber 87`er Crash…

 

 

23:37 Uhr

Der 19. Oktober 1987 steht für den heftigsten Crash in der Geschichte des US-Aktienmarktes: Der Dow fiel an jenem Montag mehr als 20 Prozent. An einem Tag versteht sich! Fast hätte ich diesen wichtigen Geburtstag – 25 Jahre ist dieses Ereignis nun her – verpasst. Hier das Video vom Black Monday…
[youtube http://www.youtube.com/watch?v=4pjSlIkNxXg]

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Flash Crash – dieses Mal in Indien…

 

 

 

20:30 Uhr

Im Mai 2010 traf es den US-Markt, jetzt gab es einen Flash Crash in Indien. Ich bin mir sicher, das war nicht der letzte, den wir erleben werden 😉


Passend zum Thema noch ein Nachtrag vom 9.10.2012. Eine schöne Darstellung (Quelle: Handelsblatt) der eingestellten Orders und der tatsächlich ausgeführten Aufträge:

 

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Flash Crash – dieses Mal in Indien…

 

 

 

20:30 Uhr

Im Mai 2010 traf es den US-Markt, jetzt gab es einen Flash Crash in Indien. Ich bin mir sicher, das war nicht der letzte, den wir erleben werden 😉


Passend zum Thema noch ein Nachtrag vom 9.10.2012. Eine schöne Darstellung (Quelle: Handelsblatt) der eingestellten Orders und der tatsächlich ausgeführten Aufträge:

 

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Die neue TRADERS` Ausgabe ist da!

 

 

 

10:00 Uhr

Für das neue TRADERS`-Heft habe ich einen Artikel zum Thema Intermarket-Analyse beigesteuert. Wer sich für dieses spannende Thema interessiert, kann gerne in die englische Online-Version des Heftes reinschauen und zwar hier: Intermarket Analyse

 

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Die neue TRADERS` Ausgabe ist da!

 

 

 

10:00 Uhr

Für das neue TRADERS`-Heft habe ich einen Artikel zum Thema Intermarket-Analyse beigesteuert. Wer sich für dieses spannende Thema interessiert, kann gerne in die englische Online-Version des Heftes reinschauen und zwar hier: Intermarket Analyse

 

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Hedgefonds – von 1949 bis heute

 

 

 

17:26 Uhr

Alles begann im Jahr 1949 – Alfred Winslow Jones gründete damals den ersten Hedgefonds der Welt. Heute verwalten HFs mehr als 2.000.000.000.000 US-Dollar. Alles weitere in der nachfolgenden Mega-Grafik von Pertrac..

 

 

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Hedgefonds – von 1949 bis heute

 

 

 

17:26 Uhr

Alles begann im Jahr 1949 – Alfred Winslow Jones gründete damals den ersten Hedgefonds der Welt. Heute verwalten HFs mehr als 2.000.000.000.000 US-Dollar. Alles weitere in der nachfolgenden Mega-Grafik von Pertrac..

 

 

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Achtung – Gefälschte Goldbarren!

 

 

 

11:05 Uhr

Wer physisches Gold kauft, kauft Sicherheit. Dass man auch hier nie 100% sicher sein kann und vor allem niemals blind vertrauen sollte, zeigt nun ein aktuelles Beispiel aus New York. Die Jungs von ZeroHedge haben hier bereits vor Monaten Fälle in Großbritannien und auch in Deutschland beschrieben, dass jetzt aber ein Top-Juwelier in Manhattan betroffen ist, bestätig eindrucksvoll, dass man heutzutage auf alles gefasst sein sollte. Die nachfolgenden Bilder sagen alles…

 

Außen: 10-Unzen-Goldbarren mit Seriennummer usw.

Innen: Wolfram!

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Achtung – Gefälschte Goldbarren!

 

 

 

11:05 Uhr

Wer physisches Gold kauft, kauft Sicherheit. Dass man auch hier nie 100% sicher sein kann und vor allem niemals blind vertrauen sollte, zeigt nun ein aktuelles Beispiel aus New York. Die Jungs von ZeroHedge haben hier bereits vor Monaten Fälle in Großbritannien und auch in Deutschland beschrieben, dass jetzt aber ein Top-Juwelier in Manhattan betroffen ist, bestätig eindrucksvoll, dass man heutzutage auf alles gefasst sein sollte. Die nachfolgenden Bilder sagen alles…

 

Außen: 10-Unzen-Goldbarren mit Seriennummer usw.

Innen: Wolfram!

Dieser Beitrag spiegelt lediglich die Meinung des Autors wider. Er stellt in keiner Weise eine Anlageberatung oder Handelsaufforderung dar. Eine Haftung für Aktivitäten, die aus diesem Beitrag abgeleitet werden, wird in keinem Fall übernommen!

Die Immobilienfalle

13:35 Uhr

Der nachfolgende Kommentar von C. Kirchner war gestern in der FTD zu finden. Informativ, stellenweise sarkastisch, aber insgesamt sehr gut, das muss man dem Verfasser schon lassen. Auch wenn das Ganze nichts mit Aktien zu tun hat – wer sich für das große Bild interessiert, den wird der Artikel sicherlich interessieren. Grund genug also, ihn hier nochmal “abzudrucken”:

“Die Gordon Gekkos aus der Provinz

Ein Haus auf Pump kaufen und auf die Hyperinflation hoffen: So sieht die klammheimliche Spekulation vieler Deutscher im Jahr 2012 aus. Sie wird scheitern – wie schon 1923.

Unter einem Spekulanten stellt man sich in der Regel einen nervösen Daddler vor,  der per Mausklick  Milliarden  bewegt,  mit  einem  Maserati vor Edelsteakhäusern parkt, das Haar gern  gegelt trägt  und  dem  von  Michael  Douglas  verkörperten  Gordon Gekko im Film „Wall Street“ ähnelt.  Zahlenmäßig deutlich unterlegen ist er aber einem ganz anderen Typ Spekulant.  Denn seit nunmehr drei Jahren mutiert auch der eine oder andere  biedere  Deutsche  zum  Zocker. Die Spekulation geht so: Man nehme angesichts der extrem niedrigen Zinsen einen Immobilienkredit auf, kauft ein  Haus  oder Wohnung,  vermietet diese  –  und  hofft  ganz  unabhängig von der tatsächlichen Renditeerwartung  auf  eine  Inflation oder Währungsreform. Ufert die Teuerung tatsächlich aus oder implodiert der Euro, zahlt man, so die Logik,  den Kredit einfach mit dem drastisch entwerteten Geld zurück. Natürlich gibt man nach außen die klammheimliche  Hoffnung auf  die Euro-Pleite nicht zu, sondern kaschiert sie mit einem nebulösen: „Man weiß ja nicht, was kommt, so in Sachen Gelddrucken und Euro!“ Klingt logisch und clever.

Hat  nur  einen  Haken:  Haus-  und Grundbesitzer  waren  mitnichten  die großen Gewinner der Hyperinflation und Währungsreform 1923 oder 1948. Sie waren nicht die größten Verlierer, das wohl, weil Sparern das Geld zwischen den Fingern zerrann. Ansonsten kursiert rund um das Thema Immobilien  und  Inflation  eine  ganze Menge  am  Küchentisch  zusammengereimter Unsinn, der keiner empirischen Prüfung standhält, obwohl die Zusammenhänge gut erforscht sind. Das geht los mit der Vorstellung, Kaufpreise  für  Immobilien  müssten bei  einem  Anziehen  der  Teuerung steigen. Doch ufert die Inflation aus, geht dies in der Regel mit einem Abschwung einher, entsprechend vielen Notverkäufen und einem temporären Preisverfall, weshalb Immobilienpreise und die Inflationsrate schwach negativ korrelieren – und Immobilien langfristig sogar eine geringere Rendite aufweisen als Anleihen und nur eine leicht höhere als Gold, das einen weit besseren Inflationsschutz bietet. Das geht mit dem Grundverständnis weiter, dass man in eine Inflation lieber als Käufer denn als Mieter segelt. Tatsächlich aber ist die Höhe der Miete in einer schlimmen Inflation für Mieter  von  untergeordneter  Bedeutung: Es ist zum einen schon praktisch schwierig, die Höhe der monatlichen Mietzahlungen  ständig  an  die  Teuerung  anzupassen,  zum  anderen  erkennt natürlich auch der Staat die Not und greift mit Mietdeckelungen ein. Die Teuerung schleicht sich stattdessen  meist  über Güter  des  täglichen Bedarfs wie die kaum zu regulierenden  Lebensmittelpreise   in   den Alltag. Die Folge: Gab ein deutscher Haushalt kurz vor dem Ersten Weltkrieg noch knapp ein Drittel der Einkünfte für  Mietzahlungen  aus,  sank diese  Quote  mit  den  Jahren  immer weiter, ehe es im Hyperinflationsjahr 1923  nur  noch  0,4  Prozent  des  Einkommens waren. Das ließ sich aus Sicht von Hausbesitzern noch verschmerzen, sofern sie die Immobilien auf Pump erworben hatten, denn sie konnten die Hypotheken ja mit den immer größeren Scheinen    bedienen. 1923 folgte schließlich die Währungsreform. Ein Glücksfall? Von  wegen.  Wer  eine fremdfinanzierte  Immobilie  tatsächlich als Absicherungsstrategie gegen eine drohende Entwertung sieht, unterschätzt,  dass  der  Staat  in  einer Hyperinflation  allein  zur  Sicherung des sozialen Friedens keine anderen Gewinner neben sich duldet und wenige Dinge so leicht zu besteuern sind wie der Besitz von Immobilien. Und  so  passierte  nach der  Währungsreform  1923  Folgendes: Den vermeintlichen  Inflationsgewinnern griff man ein Viertel ihres Inflationsgewinns  sofort  ab.  Darüber  hinaus molk man sie mit einer Hauszinssteuer,  mit  der  Immobilienbesitzer  von allen bis 1918 errichteten Gebäuden jährlich zwischen 20 und 50 Prozent der üblichen Miete aus der Vorinflationszeit als Steuern zahlen mussten. Und wie das mit solchen Steuern, einmal eingeführt, nun mal so ist, zahlten  die  vermeintlichen  Inflationsgewinner nicht so lange, bis ihr Inflationsgewinn abgeschöpft war, sondern noch weitaus länger, nämlich bis 1943 und somit fast zwar Jahrzehnte lang. Die Folge war ein Substanzverlust im deutschen Immobilienmarkt, da  kaum  ein  Besitzer  noch  willens war oder die Mittel hatte, Instandhaltungs-  oder  Sanierungsarbeiten  an seinem Besitz durchführen zu lassen. Was  können  Anleger aus  der  Geschichte lernen? Vermutlich am wichtigsten ist, bei allen Anlageentscheidungen – egal ob für oder gegen eine Immobilie oder für oder gegen Aktien –  zu akzeptieren,  dass es bestenfalls um  eine  Schadensbegrenzung gehen kann, wenn man tatsächlich mit ausufernden Teuerungsraten rechnet. Inflation ist zerstörerisch und unsozial,  und  die Vorstellung, sich angesichts des   für  Inflationsphasen typischen staatlichen Reaktionsmusters ex ante auf die Seite von Inflationsgewinnern schlagen zu können, ist schlicht töricht.”

Quelle: FTD 28.8.2012

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Dass dieser Vorfall keine Ausnahme ist, zeigt eine interessante Präsentation von Business Insider: Die größten HFT-Pannen

 

Dieser Beitrag spiegelt lediglich die Meinung des Autors wider. Er stellt in keiner Weise eine Anlageberatung oder Handelsaufforderung dar. Eine Haftung für Aktivitäten, die aus diesem Beitrag abgeleitet werden, wird in keinem Fall übernommen!

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Trading im All?

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FTD am 19.7.2012:


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