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DAX Update 15.6.2017: Reversal mahnt zur Vorsicht

15.6.2017 / 9.24 Uhr

Der DAX Future erreichte gestern wie erwartet ein neues Allzeithoch bei 12.923. Punkten, rutschte dann aber massiv nach unten ab. Schön zu sehen an der Reversalkerze im Tageschart (oben rechts). Heute früh gehts weiter abwärts, aktuell bei 12.743 – hier liegt ein wichtiger Support (sowie bei 12.720/12.700).  Nächster Support bei 12.660, darunter kippt das gesamte Bild auf bearish.

 

Chart erstellt mit Tradesignal, www.tradesignal.com; Daten von Thomson Reuters Eikon

Chart Labor: Was passiert nach einem Selloff?

18.9.2016 / 15.00 Uhr

Dass die Notenbanken eine zentrale Rolle für die Entwicklung des Aktienmarktes spielen, ist kein Geheimnis – das gilt insbesondere für die seit 2009 laufende Rallye. Eine einfache Möglichkeit, das Vertrauen in die Macht der Notenbanker zu messen, ist die Analyse der Reaktion des Marktes auf einen kurzen Dip. Seit März 2009 kam es an insgesamt 67 Tagen zu einem Einbruch von mindestens zwei Prozent.

Der nachfolgende Chart zeigt die Performance des S&P 500 eine Woche, zwei Wochen und einen Monat nach diesem Abwärtstag.

in-fed-we-trust_140916Das Ergebnis ist klar: Kurze Einbrüche stellen Kaufgelegenheiten dar – im Schnitt notiert der Markt einen Monat später nämlich 3,1% höher.

Das Entscheidende dabei: Im Vergleich zum Zeitraum 1928-2008 ist seit 2009 eine massive Erhöhung der Bounces zu beobachten. Das zeigte sich zuletzt z.B. am Jahresanfang 2016 oder dem (noch relativ harmlosen) Downmove nach der Brexit-Entscheidung.

Einen Schönheitsfehler hat diese Grafik. So ist der Vergleich der beiden Zeiträume nicht gerade „fair“: Während die Jahre 1928-2008 alle Zyklen und damit Bullen- und Bärenmärkte enthalten, repräsentiert der Zeitraum ab 2009 einen reinrassigen, dynamischen Bullenmarkt. Letzerer sollte also zwangsläufig höhere Ergebnisse generieren. Wie so oft werden also Äpfel mit Birnen verglichen.

An der Kernargumentation ändert das freilich wenig: Die FED spielt eine nicht unwichtige Rolle bei der ganzen Sache, sorgt sie doch immer wieder – zusammen mit dem Nullzinsniveau weltweit – für ein unerschütterlich Vertrauen in die US-Aktienmärkte. Jene FED wird genau dieses Vertrauen aber auch wieder zerstören (müssen) – es ist nur eine Frage der Zeit…

PS Wer mehr zum Thema FED/Aktienmarkt erfahren möchte, dem empfehle ich meinen Artikel zum FOMC-Effekt.

 

FED erhöht zum ersten Mal seit 11 Jahren den Leitzins – Alle Charts hier!

16.12.2015 / 23.50 Uhr

Zuerst zum Handelsgeschehen vor der FED-Entscheidung: Der DAX schloss die Kassa-Session nahezu unverändert bei 10.469 Punkten und damit etwa 100 Punkte unter dem Tageshoch.

DAX (daily):

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Das Highlight des Tages war natürlich die Zinsentscheidung der US-Notenbank. Sie hielt Wort und gab eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte bekannt. Das ist die erste Zinserhöhung seit Juni 2006. (Man darf gespannt sein, wann sie wieder zurückrudern muss, aber das soll uns als kurzfristig orientierte Trader an dieser Stelle nicht interessieren.)

Leitzins USA (Fed Funds Target Rate):

fed161215

Das Wording wurde positiv aufgenommen, schließlich sagte Fed-Chefin Yellen, weitere Anpassungen nach oben sollten „graduell“ erfolgen. Nach der Entscheidung  (Original-Pressetext hier) ging es am Aktienmarkt zunächst nach oben, dann folgte ein Pullback. Mit Beginn der Pressekonferenz übernahmen die Bullen wieder das Zepter und der DAX Future schloss bei 10.634 Punkten.Die heute früh genannte Zielzone wurde damit nahezu abgearbeitet!

Die Reaktion auf der Währungsseite fiel mehr oder weniger wie bei einem Non-Event aus. Das zeigt wieder einmal, wie der Antizipationsmechanismus an der Börse funktioniert: Die Euro-Schwäche war bereits Wochen und Monate vorher eingepreist worden.

DAX Future und EUR/USD (1min):

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Hier noch der Blick auf den S&P 500, der sich wieder in die alte Range zurückgekämpft hat (hat jemand eigentlich den Hammer am 50er Retracement gesehen?).

S&P 500 (daily):

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Ein Ausblick für den Donnerstag wir morgens auf meinem Guidants-Stream zur Verfügung gestellt.

FED: Wird sie erhöhen oder nicht?

15.42 Uhr

Eine Frage, die sich Marktteilnehmer weltweit seit Wochen und Monaten immer wieder stellen, ist die Entscheidung der FED über den Leitzins. Kein Wunder, ist dies schließlich eine der wichtigsten Stellschrauben im Finanzsystem – weltweit. Wird der Zinse also am kommenden Donnerstag zum ersten Mal seit laaaanger Zeit erhöht oder nicht?

Wer sich für eine statistische Antwort auf diese Frage interessiert, kann dies auf der Website der CME tagtäglich nachverfolgen. Hier wird aus den Fed Funds Futures abgeleitet, was derzeit eingepreist ist. Aktuell stehen die Chancen auf eine Erhöhung lediglich bei 23 Prozent. Vor einem Monat lag dieser Wert noch bei fast 41 Prozent.

fed_140915

DAX Ausblick 7.8.2015

8.29 Uhr

Der DAX fiel gestern um 51 Punkte und schloss bei 11.585 Punkten. Solange die Gap-Unterstützung bei 11.460/11.500 unverletzt bleibt, sollte der deutsche Leitindex weiterhin die 12.000er Marke anvisieren. Heute allerdings heißt es mal wieder AUFPASSEN, um 14.30 Uhr kommen die US-Arbeitsmarktdaten. Diese sind für die FED extrem wichtig (Zinserhöhung im September?), von daher kann es hier zu extremen Ausschlägen kommen.

DAX (60min):

dax070815

DAX: Long-Trigger 11.242

8.40 Uhr

Der DAX hielt sich bis zum Nachmittag an den Plan und stieg bis auf 11.242 Punkte an, es wurde eine Inside Bar in der Nähe des 61er Fibo-Retracements ausgebildet – die Stabilisierung ist also erstmal geglückt. Auch die US-Indizes lieferten einen massiven Bounce.

Der Plan für heute: Wird das gestrige DAX-Hoch geknackt, ist eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung zu erwarten bis mindestens 11.300/11.340.

Wichtig heute: Die US-Notenbank wird um 20 Uhr ihre Zinsentscheidung bekannt geben – das könnte für hohe Volatilität sorgen!

DAX (daily):

dax_290715

Chart des Tages: Gold vs QE3

23.15 Uhr

Der Goldpreis testete heute das März-Tief knapp oberhalb 1.140 US-Dollar und hängt damit weiter am seidenen Faden, die Unterstützung muss dringend gehalten werden.

Gold (60min):

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Ein sehr interessanter Chart von ZeroHedge zeigt, warum das Edelmetall in letzter Zeit wenig Freude macht: QE3! Mit der Implementierung des „quantitative easing“ fiel Gold bei den Investoren in Ungnade. Kein Wunder, wenn man sich anschaut, wie sauber der S&P 500 seitdem nach oben zieht – von richtigen Korrekturen keine Spur!

Gold vs. Aktienmarkt (indexiert seit dem Aktienmarkttop):

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Chance genutzt!

22.05 Uhr

Gestern schrieb ich an dieser Stelle „Diese Woche haben die Bullen die letzte Chance, den Karren nochmal aus dem Dreck zu ziehen. Gelingt dies nicht, ist etwas faul. Richtig faul.“

Am heutigen Mittwoch haben die Bullen die Chance endlich genutzt. Und wie! Der US-Markt war reif für einen Bounce, dazu kam dann auch noch die FED, die genau die Worte in den Mund nahm, die alle hören wollen. Zitat: „Der Ausschuss ist der Meinung, dass es bei der Normalisierung der geldpolitischen Ausrichtung geduldig sein kann“. Das Ergebnis: Ein Anstieg von 40 Punkten und ein Close bei 2.012 Punkten.

Damit haben wir ein glasklares Korrekturtief, das ab sofort für jeden Techniker auf der Welt als Stop dient. Nach oben hin fungiert die 2.020er Zone als Long-Trigger.

S&P 500 (daily): Bullishe Reaktion mit 40 Punkten Tagesgewinn. Bruch der 2.020er Marke = Trigger für Trendfortsetzung!

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Bei den Einzelwerten stachen vor allem die zuletzt stark gebeulten Ölwerte wie Chevron, Conoco Philips und Exxon heraus. Hier könnten sich kurzfristig gute Rebound-Chancen ergeben – man sollte sich einfach die Charts anschauen 😉

S&P 500 Heatmap:

heatmap_171214

Gute Nacht!

DAX: Kursziel erreicht.

9.15 Uhr

Die 9.700/9.750er Zielzone wurde schneller als gedacht erreicht. Satte 250 Punkte Plus beim DAX gab es am Freitag, unter anderem auch wegen stimulierender Notenbank-Aussagen. Kommt es mir so vor, oder hören wir fast schon täglich von der FED, EZB und BoJ? Jetzt kommt auch noch die chinesische Notenbank mit Zinssenkungen hinzu. Wie verrückt das Ganze mittlerweile ist und welche Rolle die FED am Terminmarkt spielt, kann man hier im Detail nachlesen.

PS Glaubt man der Statistik, beginnt mit dem heutigen Montag vor Thanksgiving die saisonal beste Zeit für die Aktienmärkte. Seit 1950 stieg der Markt bis Anfang des neuen Handelsjahres in 82% der Fälle.

Angesichts der extrem überdehnten kfr. Lage – siehe S&P 500 – sollte man zunächst mit einer Verschnaufpause rechnen.

DAX (daily): Widerstand erreicht. Verschnaufpause wahrscheinlich.

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S&P 500 (daily): Extrem überkauft. Rücksetzer abwarten.

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S&P 500 auf Messers Schneide – Doppeltop wird unterhalb 1.950 aktiviert!

22.43 Uhr

Der US-Markt geriet heute kräftig unter Druck (erster Verlust >1% seit April, VIX +34%) und lässt damit ein kleines Doppeltop bei 1.985 Punkten immer wahrscheinlicher werden. In den Medien wird morgen natürlich wieder die Ukraine und der Mittlere Osten als Trigger herbei zitiert. Passt ja auch zum steigenden Goldpreis…

Dabei zeigt der bereits seit Mitte Juni fallende RSI eine negative Divergenz zum S&P 500 an (siehe Bild 1), ebenso wie die schwächelnden Small- und Mid Caps (Bild 2). Ein Fall unter die 1.950 jedenfalls aktiviert das Verkaufssignal und lässt einen schnellen Rücklauf um 50-60 Punkte erwarten. Eine darüber hinaus gehende Sommerkorrektur ist dann natürlich sehr gut möglich, vor allem wenn Mrs. Yellen zu den falschen Worten greift 😉

S&P 500 (4-Stunden-Chart): Gefahr in Verzug

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VIX: Anstieg bis in den Bereich 18-20 lieferte in den letzen Monaten gute Korrekturböden, d.h. weiteres Abwärtspotenzial vorhanden.

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Marktbreite: Small Caps ziehen nicht mit

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Sentiment USA: Börsenbriefschreiber extrem bullish – gutes Kontrasignal?

senti170714Dieser Beitrag spiegelt lediglich die Meinung des Autors wider. Er stellt in keiner Weise eine Anlageberatung oder Handelsaufforderung dar. Eine Haftung für Aktivitäten, die aus diesem Beitrag abgeleitet werden, wird in keinem Fall übernommen!

Nichts Neues von der FED!

 

 

 

19:16 Uhr

Das FED-Meeting ist vorbei und wirklich Neues gibt es nicht zu berichten. Die Marktreaktion: Gold und Euro leicht schwächer, Aktien mehr oder weniger unverändert. Hier das aktuelle Bild..

Ein interessanter Bericht siehe hier.

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Dieser Beitrag spiegelt lediglich die Meinung des Autors wider. Er stellt in keiner Weise eine Anlageberatung oder Handelsaufforderung dar. Eine Haftung für Aktivitäten, die aus diesem Beitrag abgeleitet werden, wird in keinem Fall übernommen!

Nichts Neues von der FED!

 

 

 

19:16 Uhr

Das FED-Meeting ist vorbei und wirklich Neues gibt es nicht zu berichten. Die Marktreaktion: Gold und Euro leicht schwächer, Aktien mehr oder weniger unverändert. Hier das aktuelle Bild..

Ein interessanter Bericht siehe hier.

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Mini-Crash 20.6.13 – eine Bilanz!

 

 

 

23:39 Uhr

Ist die schöne gute QE-Zeit vorbei? Oder einfach nur eine Korrektur innerhalb eines Uptrends? Auch wenn heute alles panisch auf den Markt geschmissen wurde (Details hier) – bislang ist es „nur“ eine Korrektur, ja eine Korrektur. Natürlich kann aus dieser Korrektur DAS Top werden und ein neuer Abwärtszyklus wie 2007/2008 könnte beginnen. Aber Tops brauchen ihre Zeit 😉

Bevor wir die Charts anschauen hier eine gute Performance-Übersicht des S&P 500 – aufgesplittet nach QE-Phasen:

qe performance

Fangen wir mit dem US-Markt an, hier die Heatmap aller S&P 500-Aktien. Ein Kommentar erübrigt sich.

20 06 2013_heatmap

Der Volatilitätsinidex VIX ist aus seiner Range ausgebrochen und hat damit ein negatives Signal generiert:

VIX (daily):

200613vis

S&P 500 (daily): 50er EMA gerissen, 61er Fibo auch.. Mal sehen, ob das alte Allzeithoch 1.576 die Bären aufhalten kann!

spx200613

Der FDAX kam ebenfalls kräftig unter die Räder (-245 Punkte!), nachdem das Tief vom 13. Juni gebrochen wurde. Im Tageschart sieht man, dass das 61er Retracement bei 7.857 Punkten fast abgearbeitet wurde (Tagestief heute bei 7.873).

FDAX (daily):

fdax100613

 

Noch schlimmer traf es die Edelmetalle – Gold verlor satte 5,2 Prozent und notiert aktuell bei 1.278 Dollar und damit exakt auf dem 100%-Projektionsziel. Die nächsten Ziele auf der Unterseite lauten 1.240 und 1.190.

Gold (daily):

gold200613

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Mini-Crash 20.6.13 – eine Bilanz!

 

 

 

23:39 Uhr

Ist die schöne gute QE-Zeit vorbei? Oder einfach nur eine Korrektur innerhalb eines Uptrends? Auch wenn heute alles panisch auf den Markt geschmissen wurde (Details hier) – bislang ist es „nur“ eine Korrektur, ja eine Korrektur. Natürlich kann aus dieser Korrektur DAS Top werden und ein neuer Abwärtszyklus wie 2007/2008 könnte beginnen. Aber Tops brauchen ihre Zeit 😉

Bevor wir die Charts anschauen hier eine gute Performance-Übersicht des S&P 500 – aufgesplittet nach QE-Phasen:

qe performance

Fangen wir mit dem US-Markt an, hier die Heatmap aller S&P 500-Aktien. Ein Kommentar erübrigt sich.

20 06 2013_heatmap

Der Volatilitätsinidex VIX ist aus seiner Range ausgebrochen und hat damit ein negatives Signal generiert:

VIX (daily):

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S&P 500 (daily): 50er EMA gerissen, 61er Fibo auch.. Mal sehen, ob das alte Allzeithoch 1.576 die Bären aufhalten kann!

spx200613

Der FDAX kam ebenfalls kräftig unter die Räder (-245 Punkte!), nachdem das Tief vom 13. Juni gebrochen wurde. Im Tageschart sieht man, dass das 61er Retracement bei 7.857 Punkten fast abgearbeitet wurde (Tagestief heute bei 7.873).

FDAX (daily):

fdax100613

 

Noch schlimmer traf es die Edelmetalle – Gold verlor satte 5,2 Prozent und notiert aktuell bei 1.278 Dollar und damit exakt auf dem 100%-Projektionsziel. Die nächsten Ziele auf der Unterseite lauten 1.240 und 1.190.

Gold (daily):

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Dieser Beitrag spiegelt lediglich die Meinung des Autors wider. Er stellt in keiner Weise eine Anlageberatung oder Handelsaufforderung dar. Eine Haftung für Aktivitäten, die aus diesem Beitrag abgeleitet werden, wird in keinem Fall übernommen!

FOMC sorgt für fallende Kurse

 

 

 

Nachtrag 21:15 Uhr

Federal Reserve Chairman Ben Bernanke said the central bank may start reducing bond purchases later this year and end them in the middle of 2014 if the economy continues to improve as the central bank forecasts.

 

20:09 Uhr

Anbei der Pressetext, Charts folgen später. Gold jedenfalls rutscht kräftig ab auf aktuell 1.367, der Euro/Dollar fällt um 60 Pips und auch der FDAX reagiert zunächst mit einem Abschlag, aktuell bei 8.187 Punkten.

„Information received since the Federal Open Market Committee met in May suggests that economic activity has been expanding at a moderate pace. Labor market conditions have shown further improvement in recent months, on balance, but the unemployment rate remains elevated. Household spending and business fixed investment advanced, and the housing sector has strengthened further, but fiscal policy is restraining economic growth. Partly reflecting transitory influences, inflation has been running below the Committee’s longer-run objective, but longer-term inflation expectations have remained stable.

Consistent with its statutory mandate, the Committee seeks to foster maximum employment and price stability. The Committee expects that, with appropriate policy accommodation, economic growth will proceed at a moderate pace and the unemployment rate will gradually decline toward levels the Committee judges consistent with its dual mandate. The Committee sees the downside risks to the outlook for the economy and the labor market as having diminished since the fall. The Committee also anticipates that inflation over the medium term likely will run at or below its 2 percent objective.

To support a stronger economic recovery and to help ensure that inflation, over time, is at the rate most consistent with its dual mandate, the Committee decided to continue purchasing additional agency mortgage-backed securities at a pace of $40 billion per month and longer-term Treasury securities at a pace of $45 billion per month. The Committee is maintaining its existing policy of reinvesting principal payments from its holdings of agency debt and agency mortgage-backed securities in agency mortgage-backed securities and of rolling over maturing Treasury securities at auction. Taken together, these actions should maintain downward pressure on longer-term interest rates, support mortgage markets, and help to make broader financial conditions more accommodative.

The Committee will closely monitor incoming information on economic and financial developments in coming months. The Committee will continue its purchases of Treasury and agency mortgage-backed securities, and employ its other policy tools as appropriate, until the outlook for the labor market has improved substantially in a context of price stability. The Committee is prepared to increase or reduce the pace of its purchases to maintain appropriate policy accommodation as the outlook for the labor market or inflation changes. In determining the size, pace, and composition of its asset purchases, the Committee will continue to take appropriate account of the likely efficacy and costs of such purchases as well as the extent of progress toward its economic objectives.

To support continued progress toward maximum employment and price stability, the Committee expects that a highly accommodative stance of monetary policy will remain appropriate for a considerable time after the asset purchase program ends and the economic recovery strengthens. In particular, the Committee decided to keep the target range for the federal funds rate at 0 to 1/4 percent and currently anticipates that this exceptionally low range for the federal funds rate will be appropriate at least as long as the unemployment rate remains above 6-1/2 percent, inflation between one and two years ahead is projected to be no more than a half percentage point above the Committee’s 2 percent longer-run goal, and longer-term inflation expectations continue to be well anchored. In determining how long to maintain a highly accommodative stance of monetary policy, the Committee will also consider other information, including additional measures of labor market conditions, indicators of inflation pressures and inflation expectations, and readings on financial developments. When the Committee decides to begin to remove policy accommodation, it will take a balanced approach consistent with its longer-run goals of maximum employment and inflation of 2 percent.

Voting for the FOMC monetary policy action were: Ben S. Bernanke, Chairman; William C. Dudley, Vice Chairman; Elizabeth A. Duke; Charles L. Evans; Jerome H. Powell; Sarah Bloom Raskin; Eric S. Rosengren; Jeremy C. Stein; Daniel K. Tarullo; and Janet L. Yellen. Voting against the action was James Bullard, who believed that the Committee should signal more strongly its willingness to defend its inflation goal in light of recent low inflation readings, and Esther L. George, who was concerned that the continued high level of monetary accommodation increased the risks of future economic and financial imbalances and, over time, could cause an increase in long-term inflation expectations.“

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FOMC sorgt für fallende Kurse

 

 

 

Nachtrag 21:15 Uhr

Federal Reserve Chairman Ben Bernanke said the central bank may start reducing bond purchases later this year and end them in the middle of 2014 if the economy continues to improve as the central bank forecasts.

 

20:09 Uhr

Anbei der Pressetext, Charts folgen später. Gold jedenfalls rutscht kräftig ab auf aktuell 1.367, der Euro/Dollar fällt um 60 Pips und auch der FDAX reagiert zunächst mit einem Abschlag, aktuell bei 8.187 Punkten.

„Information received since the Federal Open Market Committee met in May suggests that economic activity has been expanding at a moderate pace. Labor market conditions have shown further improvement in recent months, on balance, but the unemployment rate remains elevated. Household spending and business fixed investment advanced, and the housing sector has strengthened further, but fiscal policy is restraining economic growth. Partly reflecting transitory influences, inflation has been running below the Committee’s longer-run objective, but longer-term inflation expectations have remained stable.

Consistent with its statutory mandate, the Committee seeks to foster maximum employment and price stability. The Committee expects that, with appropriate policy accommodation, economic growth will proceed at a moderate pace and the unemployment rate will gradually decline toward levels the Committee judges consistent with its dual mandate. The Committee sees the downside risks to the outlook for the economy and the labor market as having diminished since the fall. The Committee also anticipates that inflation over the medium term likely will run at or below its 2 percent objective.

To support a stronger economic recovery and to help ensure that inflation, over time, is at the rate most consistent with its dual mandate, the Committee decided to continue purchasing additional agency mortgage-backed securities at a pace of $40 billion per month and longer-term Treasury securities at a pace of $45 billion per month. The Committee is maintaining its existing policy of reinvesting principal payments from its holdings of agency debt and agency mortgage-backed securities in agency mortgage-backed securities and of rolling over maturing Treasury securities at auction. Taken together, these actions should maintain downward pressure on longer-term interest rates, support mortgage markets, and help to make broader financial conditions more accommodative.

The Committee will closely monitor incoming information on economic and financial developments in coming months. The Committee will continue its purchases of Treasury and agency mortgage-backed securities, and employ its other policy tools as appropriate, until the outlook for the labor market has improved substantially in a context of price stability. The Committee is prepared to increase or reduce the pace of its purchases to maintain appropriate policy accommodation as the outlook for the labor market or inflation changes. In determining the size, pace, and composition of its asset purchases, the Committee will continue to take appropriate account of the likely efficacy and costs of such purchases as well as the extent of progress toward its economic objectives.

To support continued progress toward maximum employment and price stability, the Committee expects that a highly accommodative stance of monetary policy will remain appropriate for a considerable time after the asset purchase program ends and the economic recovery strengthens. In particular, the Committee decided to keep the target range for the federal funds rate at 0 to 1/4 percent and currently anticipates that this exceptionally low range for the federal funds rate will be appropriate at least as long as the unemployment rate remains above 6-1/2 percent, inflation between one and two years ahead is projected to be no more than a half percentage point above the Committee’s 2 percent longer-run goal, and longer-term inflation expectations continue to be well anchored. In determining how long to maintain a highly accommodative stance of monetary policy, the Committee will also consider other information, including additional measures of labor market conditions, indicators of inflation pressures and inflation expectations, and readings on financial developments. When the Committee decides to begin to remove policy accommodation, it will take a balanced approach consistent with its longer-run goals of maximum employment and inflation of 2 percent.

Voting for the FOMC monetary policy action were: Ben S. Bernanke, Chairman; William C. Dudley, Vice Chairman; Elizabeth A. Duke; Charles L. Evans; Jerome H. Powell; Sarah Bloom Raskin; Eric S. Rosengren; Jeremy C. Stein; Daniel K. Tarullo; and Janet L. Yellen. Voting against the action was James Bullard, who believed that the Committee should signal more strongly its willingness to defend its inflation goal in light of recent low inflation readings, and Esther L. George, who was concerned that the continued high level of monetary accommodation increased the risks of future economic and financial imbalances and, over time, could cause an increase in long-term inflation expectations.“

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Chart des Tages: Performance aller Assetklassen seit Beginn der Liquiditätsparty

 

 

 

15:10 Uhr

Passend zum heutigen FOMC-Meeting (Details hier) anbei ein interssanter Chart, den ich heute bei BusinessInsider aufgeschnappt habe. Dargestellt ist die relative Performance von Aktien, Credits, Bonds und Rohstoffen sowie Volatilität seit Ende 2008 – dem Zeitpunkt, als die Fed mit der Erhöhung der eigenen Bilanz begann…

seit 2008

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Über die deutschen Goldreserven…

23:30 Uhr

Fernab des täglichen Up and Down an den Märkten verfolge ich schon seit vielen, vielen Jahren mit hohem Interesse die Entwicklung des Goldpreises. Dass das gelbe Edelmetall nicht nur anlagetechnisch attraktiv, sondern politisch hochbrisant ist, wurde mir spätestens mit der Lektüre der Werke von Ferdinand Lips bewusst. Die Goldreserven Deutschlands, die u.a. bei der FED, der Bank of England und der französischen Notenbank verteilt sind, waren immer wieder Thema unter den von der Masse verachteten „Goldbugs“. Insbesondere deren Forderung, man möge doch mal eine Inventur durchführen bzw. das Gold in die heimischen Tresore holen, stoß bislang auf völliges Mißverständnis und galt als politisch inkorrekt. Mittlerweile aber ist die Frage „Wann holt Deutschland endlich seinen physischen Goldschatz endlich nach Hause?“ in den Mainstream-Medien, der Bundesbank und in der Politik angekommen (der Druck ist einfach zu groß geworden) – und das ist auch gut so. Fragen gibt es hier zuhauf, aber darauf will ich öffentlich gar nicht eingehen, stattdessen gibt es dieses Video, das viele Aspekte ausführlich diskutiert. In einigen Jahren werden wir wissen, was sich hier aktuell hinter den Kulissen abspielt…
[youtube http://www.youtube.com/watch?v=QYWWwIYS5Pk]

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Über die deutschen Goldreserven…

23:30 Uhr

Fernab des täglichen Up and Down an den Märkten verfolge ich schon seit vielen, vielen Jahren mit hohem Interesse die Entwicklung des Goldpreises. Dass das gelbe Edelmetall nicht nur anlagetechnisch attraktiv, sondern politisch hochbrisant ist, wurde mir spätestens mit der Lektüre der Werke von Ferdinand Lips bewusst. Die Goldreserven Deutschlands, die u.a. bei der FED, der Bank of England und der französischen Notenbank verteilt sind, waren immer wieder Thema unter den von der Masse verachteten „Goldbugs“. Insbesondere deren Forderung, man möge doch mal eine Inventur durchführen bzw. das Gold in die heimischen Tresore holen, stoß bislang auf völliges Mißverständnis und galt als politisch inkorrekt. Mittlerweile aber ist die Frage „Wann holt Deutschland endlich seinen physischen Goldschatz endlich nach Hause?“ in den Mainstream-Medien, der Bundesbank und in der Politik angekommen (der Druck ist einfach zu groß geworden) – und das ist auch gut so. Fragen gibt es hier zuhauf, aber darauf will ich öffentlich gar nicht eingehen, stattdessen gibt es dieses Video, das viele Aspekte ausführlich diskutiert. In einigen Jahren werden wir wissen, was sich hier aktuell hinter den Kulissen abspielt…
[youtube http://www.youtube.com/watch?v=QYWWwIYS5Pk]

Dieser Beitrag spiegelt lediglich die Meinung des Autors wider. Er stellt in keiner Weise eine Anlageberatung oder Handelsaufforderung dar. Eine Haftung für Aktivitäten, die aus diesem Beitrag abgeleitet werden, wird in keinem Fall übernommen!