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EZB-Reaktion Teil 2: DAX im Selloff, Euro wieder mit Stärke

10.3.2016 / 16.39 Uhr

Der Wahnsinn geht weiter. Wie so oft gibt es nach dem ersten Move die Gegenreaktion. So auch heute:

  • Nachdem der DAX Future exakt 3,5 Punkte vor der 10.000er Marke scheiterte, begann ein Reversal (aktuell bei 9.655)
  • Der Euro notiert gegenüber dem US-Dollar wieder deutlich höher (über 300 Pips vom Tagestief) bei 1,1151

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FED erhöht zum ersten Mal seit 11 Jahren den Leitzins – Alle Charts hier!

16.12.2015 / 23.50 Uhr

Zuerst zum Handelsgeschehen vor der FED-Entscheidung: Der DAX schloss die Kassa-Session nahezu unverändert bei 10.469 Punkten und damit etwa 100 Punkte unter dem Tageshoch.

DAX (daily):

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Das Highlight des Tages war natürlich die Zinsentscheidung der US-Notenbank. Sie hielt Wort und gab eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte bekannt. Das ist die erste Zinserhöhung seit Juni 2006. (Man darf gespannt sein, wann sie wieder zurückrudern muss, aber das soll uns als kurzfristig orientierte Trader an dieser Stelle nicht interessieren.)

Leitzins USA (Fed Funds Target Rate):

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Das Wording wurde positiv aufgenommen, schließlich sagte Fed-Chefin Yellen, weitere Anpassungen nach oben sollten “graduell” erfolgen. Nach der Entscheidung  (Original-Pressetext hier) ging es am Aktienmarkt zunächst nach oben, dann folgte ein Pullback. Mit Beginn der Pressekonferenz übernahmen die Bullen wieder das Zepter und der DAX Future schloss bei 10.634 Punkten.Die heute früh genannte Zielzone wurde damit nahezu abgearbeitet!

Die Reaktion auf der Währungsseite fiel mehr oder weniger wie bei einem Non-Event aus. Das zeigt wieder einmal, wie der Antizipationsmechanismus an der Börse funktioniert: Die Euro-Schwäche war bereits Wochen und Monate vorher eingepreist worden.

DAX Future und EUR/USD (1min):

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Hier noch der Blick auf den S&P 500, der sich wieder in die alte Range zurückgekämpft hat (hat jemand eigentlich den Hammer am 50er Retracement gesehen?).

S&P 500 (daily):

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Ein Ausblick für den Donnerstag wir morgens auf meinem Guidants-Stream zur Verfügung gestellt.

Euro/Dollar kurz vor neuem Hoch!

14.23 Uhr

Der Euro/Dollar hat gestern einen bilderbuchreifen Pullback an das alte Ausbruchsniveau hingelegt und zeigt sich heute wieder stark. Aktuell fehlen nur noch wenige Pips zum Bruch des bisherigen Hochs vom 1. Mai bei 1,1291. Linke der 10-Minuten-Chart, rechts der Tageschart.

EUR/USD:

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US-Arbeitsmarkten am Karfreitag: Euro explodiert, Aktienfutures reagieren mit Selloff

18.20 Uhr

Die US-Jobdaten fielen klar unter den Erwartungen aus (126k vs. Erwartung von 250k) – gemäß der bisherigen Denkweise wäre das ein bullishes Signal für Risikoassets wie Aktien, weil dies die US-Notenbank von ihren Zinserhöhungsabsichten abbringen sollte. Interessanterweise ist heute genau das Gegenteil zu sehen. Bad News sind heute tatsächlich bad news: US-Indexfuturex fallen deutlich, während Bonds kräftig zulegen. Auch der Euro legt heute einen kräftigen Upmove hin. Im Tageschart ist klar zu erkennen, dass der Euro weiter nach oben “will” – passt wunderbar
zum negativen Sentiment und dem aktuellen CoT-Report.

Hier nochmal die Einladung zum Webinar am Montag, bei dem es das Thema Behavioral Finance / Finanzpsychologie geht:

Webinar “Unser größter Feind sind wir selbst – alles zur Trading-Psychologie”

EUR/USD (10min und daily):

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Know How 02: Der CoT Report – Schauen Sie auf die Commercials

11.37 Uhr

Der sogenannte CoT-Report (Commitment of Traders) wird jeden Freitag von der amerikanischen Terminmarktaufsicht CFTC veröffentlicht. Er zeigt die Long- und Short-Positionierung wichtiger Akteure am Futures-Markt und liefert damit wichtige Erkenntnisse für mittel- bis langfristig orientierte Trader. Dabei wird zwischen den folgenden drei Gruppen unterschieden:

1. Commercial Hedgers
Diese Marktteilnehmer gelten aufgrund ihrer detaillierten Marktkenntnis als „smart money“. Sie nehmen die entgegengesetzte Position der anderen Gruppen ein. Weil sie an extremen Marktpunkten die treibende Kraft darstellen, gilt es, die Hedger genau im Blick zu behalten.

2. Large Speculators
Diese Gruppe besteht in erster Linie aus großen Fonds, die mehrheitlich trendfolgend agieren und Positionen bei einer Trendfortsetzung akkumulieren. Bei Vorliegen einer extremen Positionierung sollte mit einer Trendumkehr gerechnet werden.

3. Small Speculators
Zu dieser Gruppe gehören Hedge Fonds und individuelle Trader. Auch sie agieren in der Regel trendfolgend – Trendumkehrbewegungen gehen daher häufig mit einer extremen Positionierung einher.

Für Analysezwecke ist die Gruppe der Hedger von zentraler Bedeutung. Hierbei gilt es, sowohl die absolute Höhe der Positionierung, als auch die relative Entwicklung zu betrachten. Im Gegensatz zu anderen Sentimentindikatoren ist dieser Indikator nicht als Kontraindikator zu verwenden:

  • Sind die Hedger extrem long positioniert, so ist dies ein bullishes Zeichen
  • Sind sie dagegen extrem short positioniert, ist dies bearish zu werten

Der nachfolgende Chart zeigt unter dem Kursverlauf des Währungspaars Euro/Dollar die Nettoanzahl der Kontrakte (Long- abzüglich Short-Kontrakte), die von den großen Hedgern (sog. Commercials) gehalten werden (blaue Linie). Wie man erkennen kann, zeigen wichtige Hoch- und Tiefpunkte bei der Positionierung der Commercials gute antizyklische Signale. Nach dem starken Kursverfall des Euro während der letzten Monate ist die Nettoposition bei über 200.000 Kontrakten long und damit ähnlich hoch wie Mitte 2012, als es zu einem wichtigen Tief beim Währungspaar kam. Im Gegensatz dazu sind die „Small Speculators“ (rot) derzeit massiv short und verhalten sich damit wie in der Vergangenheit auch genau umgekehrt wie das Smart Money.

Euro/Dolar (Commercial Hedgers vs. Small Speculators seit 2008):

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Als zweites Beispiel blicken wir auf den Goldpreis. Der aktuelle CoT-Report per Ende März 2015 (Commitment of Traders) zeigt, dass die Hedger (blau) einen Großteil ihrer Short-Positionen bei Gold geschlossen haben. Die “small speculators” (rot) dagegen weiteten ihre Netto-Short-Position aus. Blickt man auf den Chart der letzten Monate und Jahre, erkennt man, dass solche Konstellationen ein gute Hinweise auf ein Tief gaben.

Gold (Commercial Hedgers vs. Small Speculators seit Juli 2013):

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Für mittel- bis langfristig orientierte Trader bietet die Kombination aus CoT-Report und technischen Tools (z.B. Trendanalyse, Divergenzen) eine wertvolle Navigationshilfe durch die volatilen Märkte.
Eine gute Quelle für Trader und Analysten ist die Website TimingCharts.com.

FED streicht “geduldig” aus ihrem Wortschatz. Euro geht durch die Decke!

20.17 Uhr

Es ist offiziell – die US-Notenbank hat auf ihrer heutigen Sitzung das Wort “geduldig” im Hinblick auf die erste Zinserhöhung aus ihrem Wording gestrichen (Statement). Die erste Leitzinserhöhung sollte also im Juni erfolgen – im Gegensatz zu Europa, Japan und China, wo die Geldpolitik weiterhin extrem expansiv bleibt. Schauen wir uns an, was die Märkte darüber denken.

Der DAX Future legte nach Verkündung der News zu und “küsste” das gestrige Close-Level, seitdem wieder schwächer.

Der klare Gewinner des Tages ist der Euro, der um rund 200 Pips zulegt! Aktuell bei 1,0825 😉

DAX und Euro/Dollar (10min):

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Hier noch der Blick auf den Tageschart. Korrekturerholung bis 1,11 ist jetzt drin, Donwtrend aber noch intakt. Erst bei Rückeroberung können wir über höhere Kursziele reden 😉

EUR/USD (daily):

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Wochenend-Chart-Mix: S&P 500, Euro, Gold…

15.49 Uhr

Nachfolgend ein paar interessante Charts und Updates dieser Woche. Der S&P 500 lieferte am gestrigen Freitag – ziemlich unüblich – einen kräftigen Downmove zum Wochenschluss. Die starken Job-Daten haben einigen Playern wohl nicht wirklich geschmeckt, schließlich steigt damit der Druck auf die FED, an der Zinsschraube zu drehen.

S&P 500 (daily): Pullback auf Januar-Hochs

spx_060315Interessanterweise verläuft das bisherige Aktienjahr wie das Jahr 2005. Wenn dieser Fahrplan stimmen sollte, dann sollten wir eine Korrektur bis Anfang April sehen. Bin gespannt 🙂

Dow Jones: 2015 = 2005?

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Zurück zum Jobreport: Für den Dollar, der schon seit Monaten die “Zinskarte” spielt,  sind diese Aussichten natürlich positiv, schließlich weitet sich die Schere zwischen der EZB- und FED-Geldpolitik weiter aus. Das Ergebnis war gestern klar abzulesen: ein massiver, schneller Euro-Rutsch um mehr als 100 Pips in wenigen Minuten. Close zum Wochenschluss: 1,0850!

Euro/Dollar (daily): Selloff geht weiter, will der Markt die Parität sehen?

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Gold wurde in Folge des steigenden Dollars ebenfalls massiv abgestraft und fiel unter das Supportlevel aus dem Jahr 2013 bei 1.180 Dollar. Dies ist eindeutig negativ zu werten!

Gold (daily): Breakdown unter 1.180er Support stimmt negativ

gold_060315Dementsprechend heftig wurden die Goldminenwerte abverkauft. Ein nochmaliger Test der 150er Marke ist damit wahrscheinlicher geworden.

Goldminen (daily): Bearishe Price Action am Freitag (-7,5%)

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Euro/Dollar: Neues Low, was sagt der CoT-Report?

8.38 Uhr

Der Euro/Dollar notiert nur noch knapp oberhalb der 1,10 und damit auf einem neuem Tief. Grund genug, sich die Sache einmal genauer anzusehen.

EUR/USD (daily):

eurusd_050315Der Abwärtstrend ist nach wie vor völlig intakt, sodass Eingriffe ins fallende Messer völlig fehl am Platz erscheinen. Ein wichtiger Punkt ist allerdings die Positionierung der großen Marktteilnehmer (Commercial Hedgers) am Terminmarkt. Hier sehen wir bereits eine große Netto-Long-Position (sowohl absolut als auch relativ betrachtet), während die “kleinen Spekulanten” massiv short sind.Genau diese Konstellation findet man an wichtigen Umkehrpunkten.

Fazit: Aus dieser Perspektive erscheint das Abwärtspotenzial für den Euro nur noch begrenzt. Der Trigger bzw. die Bestätigung muss aber der Chart selbst liefern!

Commitment of Traders für EUR/USD:

cot_euro_050315Quelle: Sentimentrader.com

 

Chart-Update für US-Indizes, DAX, Euro, Gold

8.10 Uhr

Die US-Märkte haben letzte Woche Ausbruchsbewegungen auf neue Rekordhochs verzeichnet – das gilt jedenfalls für den S&P 500 und den Nasdaq 100. Der “normale” Dow steht ebenfalls kurz davor, die Highs vom Dezember 2014 hinter sich zu lassen. Anders dagegen der Transport-Dow: hier gibt es noch kein grünes Licht.

Beim DAX und Euro Stoxx 50 setzte sich die Aufwärtsbewegung ebenfalls fort. Aus der von mir vermuteten Korrektur wurde jedenfalls nichts 😉 Stattdessen “kleben” beide Leitindizes förmlich am oberen Kanalende und das trotz negativer Divergenzen beim RSI. Schauen wir mal, wie lange das noch gut geht – der Long-Trade im DAX läuft jedenfalls weiter. Supports auf der Unterseite: 10.550 und 3.300.

Der Euro/Dollar hat die Chance, bis in den Fibo-Bereich 1,1660 zu steigen, wenn das Low bei 1,1250 hält. Anschließend sind auch die 1,18 und 1,20 möglich.

Beim Gold bietet die jüngste Korrektur bis auf das 61,8er Fibo-Retracement jetzt die Chance auf eine Fortsetzung des Aufwärtsimpulses. Die Taktik: Entweder direkt long mit engem Stop oder – die defensivere Variante – erst bei Rückeroberung der 1.260er Marke.

PS Der heutige Feiertag in den USA dürfte einen ruhigen Handel bringen.

Good Trading!

Marktübersicht:

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Update 04.02.2015: US-Markt vor dem Ausbruch?

17.15 Uhr

Ab sofort gibt es alle Märkte auf einen Blick – so spare ich Zeit und kann schnellere Updates bloggen.

Links zu sehen die US-Indizes: DJ Transport, DJ Industrial, Nasdaq 100 und S&P 500.
In der Mitte oben der DAX, unten der Euro Stoxx 50.
Auf der rechten Seite der Euro/Dollar und unten Gold in USD.

Interessant ist die aktuelle Konstellation bei den US-Indizes: Alle vier Hauptindizes stehen vor einem potenziellen Ausbruch aus dem Mini-Abwärtstrendkanal. Gelingt dies, wäre das natürlich ein bullishes Zeichen. Der DAX hat jedenfalls auch ohne US-Hilfe neue Hochs erkommen und klebt förmlich am oberen Ende des Trendkanals. Saustark, aber überhitzt – siehe RSI. Der Euro Stoxx 50 hat in den letzten Tagen einen Pullback auf das Sommerhoch von 2014 absolviert und hat nun die Chance auf einen Anstieg bis 3.600 Punkte.

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Euro erreicht alte Supportzone – was nun?

14.50 Uhr

Der Euro zeigt sich heute gegenüber dem US-Dollar in bester Laune und notiert aktuell bei 1,1430. Nachdem der Trendkanal kurz vor der Syriza-Wahl nach unten verlassen wurde, gelingt nun der Ausbruch nach oben. Die Gemeinschaftswährung liegt damit in der Nähe der ehemaligen Supportzone.

Was heißt das nun?

Gelingt der Ausbruch über diesen WideRstand, lauten die weiteren Erholungsziele 1,1650 und 1,1750.

Ein Rückfall unter die 1,13er Marke wäre dagegen bearish zu werten!

EURUSD (120min):

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Euro/Dollar: Der Crash beschleunigt sich. Was sagt der Langfristchart?!

13.54 Uhr

Der Euro fällt aktuell auf 1,1115 und erreicht damit neue Mehrjahrestiefs. Selbst der steile Abwärtskanal wurde nach unten verlassen.

Unterhalb 1,1460 sind Erholungen rein korrektiver Natur.

EURUSD (120min):

eurusd_230115Der Blick auf den Langristchart zeigt, dass aktuell 61,8 Prozent der Aufwärtsbewegung seit Einführung der Gemeinschaftswährung korrigiert wurden. Der Bruch des Supports im Monatschart und der abwärts gerichtete Kanal sind aber bearish.

Mit meiner Erwartung, dass eine Stabilisierung bei 1,16-1,18 erfolgen würde lag ich also vollkommen falsch. Ein Grund mehr, vor dem Einstieg in ein fallendes Messer grundsätzlich immer auf die Bestätigung durch eine bullishe Kerze zu warten.

EURUSD (monthly): Trendkanalziel 1,06 – Bullen regieren erst wieder oberhalb 1,19

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DAX direkt am Trendwiderstand, Euro Stoxx 50 endlich mit neuem Hoch!

18.25 Uhr

Die EZB hat geliefert und die Aktienmärkte feiern. Nach einem etwas chaotischen Nachmittag schloss der DAX bei 10.435 Punkten und damit auf einem neuen Hoch. Er notiert damit exakt am ehemaligen Aufwärtstrendkanal. Dieser bildet zusammen mit dem Fibo-Projektionsziel bei 10.530 einen Widerstand.

Long-Einstiege auf diesem Niveau halte ich nicht sinnvoll – man braucht Geduld und sollte auf einen Pullback warten.

DAX (daily):

dax_220115Auch beim Euro Stoxx 50 gab es endlich grünes Licht heute! Die Tatsache, dass dieses Mal die europäischen Märkte vorpreschen – nicht die US-Leitwölfe – sollte weiterhin intensiv beobachtet werden.

Euro Stoxx 50 (daily):

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Einen Verlierer der EZB-Aktion gibt es natürlich: der Euro. Die Gemeinschaftswährung fiel heute auf ein neues Tief und notiert aktuell nur knapp über der 1,14er Marke. Das Chartbild verbessert sich erst, wenn die 1,1650/1,1680er Zone zurückerobert werden kann.

EURUSD (120min):

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Kapitalmarktrückblick KW 03/2015

19.54 Uhr

Was für eine historische Woche! Der Schweizer Franken explodiert nach der Aufgabe des Caps durch die Schweizer Notenbank, einige Broker (Infos hier) und Hedgefonds stehen am Abrund (Infos hier) – kurzum: Es herrscht Chaos. Gleichzeitig schafft Gold erwartungsgemäß den Break nach oben und auch der DAX überwindet die 10.000er Marke nachhaltig und schließt auf einem Allzeithoch.

Auch diese Woche könnte es heiß hergehen, schließlich wird Mr. Draghi am Donnerstag Details zum QE-Programm verkünden – erste Details hierzu wurden am Wochenende bereits bekannt gegeben.

Hier die wichtigsten Charts:

S&P 500 (daily): Bullish Engulfing zum Wochenschluss / Oberhalb 2.022 Punkten sind neue Highs zu erwarten, unterhalb 1.970 Umstellung auf bearish!

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DAX (daily): Allzeithoch als positives Signal, RSI allerdings mit Divergenz

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Gold in USD und EUR (daily): Bruch des Downtrends spricht für nächste Zielmarke bei 1.330 Dollar. In Euro wurde das genannte Ziel bereits übertroffen. Next target hier: 1.140 Euro.

gold_180115_eur usdSchließt der Goldpreis Ende Januar mit einer positiven Note, sieht der langfristige Chart sehr positiv aus, weil der Boden abeschlossen wäre (61er Fibo, positive Divergenz im Weekly MACD und Uptrendlnie seit 2000).

Gold (monthly):

gold_180115Keine Überraschung, dass die Goldminen weiter anzogen. Interessant wird nun, ob die 50-Wochen-Linie geknackt werden kann – bei den letzten beiden Malen war dies nicht der Fall. Aber aller guten Dinge sind drei oder? 🙂

Goldminen (weekly):

hui_180115Der Euro fiel derweil gegenüber dem US-Dollar weiter zurück und ging unter 1,16 in das Wochenende – ein Mehrjahrestief! Eine große Bullenkerze im Wochenchart ist bisher weiterhin nicht zu sehen, auch der ADX zeigt noch keine Abschwächung. Das Long-Signal für eine größere Erholung ergibt sich damit erst, wenn die 1,19er Marke zurückerobert werden kann.

EURUSD (weekly):

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Und nun die Zahlen der Woche:

Aktienindizes:

  • S&P 500 2,019.42 -1.24%
  • DJIA 17,511.57 -1.27%
  • NASDAQ 4,634.38 -1.48%
  • Russell 2000 1,176.65 -.76%
  • S&P 500 High Beta 32.39 -2.80%
  • Wilshire 5000 21,015.06 -1.17%
  • Russell 1000 Growth 946.08 -1.11%
  • Russell 1000 Value 1,006.32 -1.29%
  • S&P 500 Consumer Staples 507.61 +.31%
  • Solactive US Cyclical 135.80 -2.22%
  • Morgan Stanley Technology 979.12 -2.29%
  • Transports 8,764.12 -1.06%
  • Utilities 640.74 +2.75%
  • Bloomberg European Bank/Financial Services 100.07 +2.13%
  • MSCI Emerging Markets 39.38 -.19%
  • HFRX Equity Hedge 1,174.59 +.18%
  • HFRX Equity Market Neutral 989.44 +.14%

Sentiment/Marktsturktur:

  • NYSE Cumulative A/D Line 230,357 -.27%
  • Bloomberg New Highs-Lows Index -384 -324
  • Bloomberg Crude Oil % Bulls 27.50 +7.51%
  • CFTC Oil Net Speculative Position 275,480 +2.49%
  • CFTC Oil Total Open Interest 1,627,535 +8.13%
  • Total Put/Call .91 -5.21%
  • OEX Put/Call .64 -21.95%
  • ISE Sentiment 130.0 +71.05%
  • NYSE Arms .56 -61.64%
  • Volatility(VIX) 20.95 +19.37%
  • S&P 500 Implied Correlation 67.24 +2.48%
  • G7 Currency Volatility (VXY) 11.49 +22.23%
  • Emerging Markets Currency Volatility (EM-VXY) 11.06 +6.96%
  • Smart Money Flow Index 16,463.45 -2.07%
  • ICI Money Mkt Mutual Fund Assets $2.705 Trillion -.33%
  • ICI US Equity Weekly Net New Cash Flow -$5.395 Billion
  • AAII % Bulls 46.1 +12.4%
  • AAII % Bears 21.5 -22.4%

Rohstoffe:

  • CRB Index 224.24 -.59%
  • Crude Oil 48.69 +1.0%
  • Reformulated Gasoline 135.88 +2.55%
  • Natural Gas 3.13 +5.50%
  • Heating Oil 166.56 -2.29%
  • Gold 1,276.90 +4.37%
  • Bloomberg Base Metals Index 169.02 -4.97%
  • Copper 261.70 -5.16%
  • US No. 1 Heavy Melt Scrap Steel 310.80 USD/Ton +.80%
  • China Iron Ore Spot 68.61 USD/Ton -3.61%
  • Lumber 311.90 -2.44%
  • UBS-Bloomberg Agriculture 1,204.36 -2.81%

Konjunktur/Zinsen/Credit:

  • ECRI Weekly Leading Economic Index Growth Rate -5.0% -60 basis points
  • Philly Fed ADS Real-Time Business Conditions Index .3062 -5.20%
  • S&P 500 Blended Forward 12 Months Mean EPS Estimate 124.38 -.77%
  • Citi US Economic Surprise Index 7.20 -23.5 points
  • Citi Eurozone Economic Surprise Index 3.80 -4.6 points
  • Citi Emerging Markets Economic Surprise Index -15.70 +1.2 points
  • Fed Fund Futures imply 48.0% chance of no change, 52.0% chance of 25 basis point cut on 1/28
  • US Dollar Index 92.52 +.66%
  • Euro/Yen Carry Return Index 142.11 -3.02%
  • Yield Curve 135.0 -3.0 basis points
  • 10-Year US Treasury Yield 1.84% -10.0 basis points
  • Federal Reserve’s Balance Sheet $4.476 Trillion +.37%
  • U.S. Sovereign Debt Credit Default Swap 16.85 -3.78%
  • Illinois Municipal Debt Credit Default Swap 180.0 -1.80%
  • Western Europe Sovereign Debt Credit Default Swap Index 26.13 -10.1%
  • Asia Pacific Sovereign Debt Credit Default Swap Index 75.10 +1.70%
  • Emerging Markets Sovereign Debt CDS Index 333.29 +.64%
  • Israel Sovereign Debt Credit Default Swap 74.50 unch.
  • Iraq Sovereign Debt Credit Default Swap 380.52 -1.13%
  • Russia Sovereign Debt Credit Default Swap 536.71 -6.96%
  • China Blended Corporate Spread Index 384.77 +5.27%
  • 10-Year TIPS Spread 1.60% -1.0 basis point
  • TED Spread 22.75 -.5 basis point
  • 2-Year Swap Spread 24.25 +.75 basis point
  • 3-Month EUR/USD Cross-Currency Basis Swap -18.25 -4.0 basis points
  • N. America Investment Grade Credit Default Swap Index 72.99 +4.61%
  • America Energy Sector High-Yield Credit Default Swap Index 749.0 +5.51%
  • European Financial Sector Credit Default Swap Index 66.10 -6.63%
  • Emerging Markets Credit Default Swap Index 387.55 +2.37%
  • CMBS AAA Super Senior 10-Year Treasury Spread  to Swaps 90.0 +1.0 basis point
  • M1 Money Supply $2.878 Trillion -1.09%
  • Commercial Paper Outstanding 1,029.60 -5.2%
  • 4-Week Moving Average of Jobless Claims 298,000 +7,500
  • Continuing Claims Unemployment Rate 1.8% unch.
  • Average 30-Year Mortgage Rate 3.66% -7 basis points
  • Weekly Mortgage Applications 492.0 +49.14%
  • Bloomberg Consumer Comfort 45.4 +1.8 points
  • Weekly Retail Sales +3.80% -80 basis points
  • Nationwide Gas $2.08/gallon -.09/gallon
  • Baltic Dry Index 749.0 +5.64%
  • China (Export) Containerized Freight Index 1,059.30 -.13%
  • Oil Tanker Rate(Arabian Gulf to U.S. Gulf Coast) 37.50 -6.25%
  • Rail Freight Carloads 240,947 unch.

 

Top Sektoren:

  • Gold & Silver +4.4%
  • Utilities +2.7%
  • REITs +2.2%
  • HMOs +2.1%
  • Tobacco +1.6%

Flop Sektoren:

  • Steel -5.0%
  • Homebuilders -6.4%
  • Disk Drives -6.4%
  • Oil Tankers -7.5%
  • Hospitals -7.5%

Euro/Dollar: Wird das ein Fakeout?!

14.07 Uhr

Der Euro/Dollar fällt seit Monaten wie ein Stein. Im Bereich 1,17/1,18 liegen massive Unterstützungen (ausführliche Analyse hier). Grund genug also, Ausschau zu halten nach möglichen Long-Chancen.

Heute fiel das Währungspaar unter das Low 8. Januar bei 1,1750. Ein weiterer Verkaufsdruck folgte bisher nicht, vielmehr zieht das Währungspaar wieder an. Das könnte ein schöner Fakeout werden – 50 Pips riskiere ich da gerne bei einer Mini-Position. Auch wenn das Messer bekanntlich in den größeren Zeiteinheiten noch fällt.

Euro/Dollar (60min):

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Euro/Dollar: 3 Gründe für ein Ende des Downtrends!

13.55 Uhr

Die Dollar-Rallye ist und bleibt der wichtigste Trend des laufenden Jahres. Egal ob Yen, Pfund oder Euro – alle Währungen zeigen sich sehr schwach gegenüber dem Greenback. Der Euro fiel von rund 1,40 im Mai auf unter 1,23! Drohen bald Kurse im Bereich der Parität??

Konsultieren wir den langfristigen Chart. Meiner Analyse zufolge sollte sich in Kürze ein wichtiges Tief abzeichnen und zwar aus folgenden Gründen:

1) RSI im unteren Bereich und bereits mit positiven Divergenzen
2) Kurs erreicht zum 3. Mal das untere Bollinger Band (Einstellung 200/2)
3) Wie bei den letzten drei Lows befindet sich der ADX (Trendstärkeindikator) auf extrem hohem Niveau, das nicht lange zu halten sein dürfte.

EUR/USD (weekly):

eurusd_08 12 2014Fazit: Der Euro befindet sich in der Spätphase des Abwärtsmoves und ist bereits stark überverkauft, die Trenddynamik ist am oberen Anschlag und spricht ebenfalls für ein baldiges Auslaufen der Bärenkräfte. Was noch fehlt ist (wie es bei den letzten Lows zu beobachten war) eine knackige Bullenkerze im Wochenchart. Also ein Hammer, Engulfing o.ä. – dann kann eine größere Erholung bis 1,30, ja sogar 1,35 starten. Dort wartet der langfristige Downtrend.

Euro erreicht wichtigen Support. Gegenbewegung voraus?

13.50 Uhr

Die Stimmung an den Währungsmärkten lautet seit Wochen und Monaten: Dollar long! Ein Blick auf den Euro/Dollar-Wochenchart zeigt das Desaster. Geht es ewig so weiter oder steht eine Gegenbewegung ist Haus? Aktuell notiert die Gemeinschaftswährung im Bereich der Lows des Jahres 2012 und 2013. Der RSI ist so start ausgebombt wie im Sommer 2010 – dort kam es anschließend zu einer kräftigen Rallye.

EUR/USD (weekly):

eurodollar_290914_trade4life.deSolange die 1,26 nicht nachhaltig unterschritten wird, sollten mutige Trader nach Long-Signalen in der kleinen Zeiteinheit Ausschau halten. Im Tageschart liegt jedenfalls eine positive Divergenz im RSI vor. Es könnte ein lukrativer Trade werden.

Euro/Dollar bald bei 1,22?

10.27 Uhr

Der Euro steht gegenüber dem US-Dollar seit Mitte Mai – damals notierte der Kurs bei 1,40 – massiv unter Druck. Der Paukenschlag von Mr. Draghi am vergangenen Donnerstag ließ die europ. Gemeinschaftswährung unter die 1,30er Marke fallen. Was sagt der langfristige Chart?

– 1,2750/1,28 = nächster Support
– Verbindung der Tiefs aus den Jahren 2005, 2010, 2012 = Support bei 1,2250

Ein Bruch des letztgenannten Supports wäre langfristig sehr kritisch!

EURUSD (weekly):

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