Zurück aus dem Urlaub – hier kommen die Charts!

7.40 Uhr

Nach drei Wochen Entspannung, Abenteuer und viel Sonne geht es gleich wieder an die Charts. Passiert ist eine ganze Menge: Die Aktienmärkte gingen bis Mitte Oktober kräftig in die Knie, um anschließend wieder auf neue Highs (USA) oder zumindest wieder in die alte Seitwärtszone (DAX) zu steigen. Newstechnisch ragt natürlich die “All In”-Strategie der Bank of Japan heraus, die den Nikkei explodieren ließ und zwar so stark, dass ein sogenanntes Limit Up getriggert wurde. Einfach verrückt. Zu den jüngsten Verlierern zählt das Gold – hier wurde die wichtige Unterstützung bei 1.180 Dollar preisgegeben. Schuld daran ist der US-Dollar, der quer durch die Bank ansteigen konnte, allen voran gegenüber dem Yen.

Werfen wir einen Blick auf die interessantesten Charts…

DAX (daily):

dax_041114_trade4life.deDer DAX fiel unter den Support von 8.900 und fiel am 16. Oktober intraday bis auf 8.354 Punkte. Dort wurde eine massive Umkehrkerze generiert, die am Folgetag mit einem bullishen Move bestätigt wurde. Vom Tief aus stieg der DAX rund 1.000 Punkte. Vom Fibo-Retracement bei 9.304 Punkten aus ging es diese Woche wieder abwärts, das Gap ist damit geschlossen. Der Bereich 9.300 und die 200-Tage-Linie bei 9.500 fungieren als Widerstandszone, während der untere Rand der Range bei ca. 8.900 als Support dient.

S&P 500 (daily):

Viel stärker als der heimische DAX präsentiert sich der US-Markt. Nach der fast 10-prozentigen Abwärtsbewegung konnte dieser zuletzt sogar auf ein neues – wenn auch nur marginales – Hoch ansteigen. Wenngleich die Rückkehr in den Trendkanal klar bullish zu werten ist, zeigt der Chart kurzfristig Überkauftheit an.

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Und nun zum Dollar/Yen. Hier kam es nach einem kleinen Pullback an der 110er Marke zu einem Ausbruch aus dem 12jährigen Downtrend! Der Yen-Crash geht damit in die nächste Runde..

Dollar/Yen (weekly):

dollaryen_041114_trade4life.deBin gespannt auf die nächsten Tage und Wochen! Updates folgen.

 

Posted on: 5. November 2014, by : David Pieper