the forecaster

Martin Armstrong – The Forecaster

Wem der Name Martin Armstrong nicht geläufig sein sollte, der sollte diese Lücke mit Googles Hilfe schließen. Warum?
Weil er eine geniale, vielleicht verrückte, in jedem Fall eine sehr interessante Persönlichkeit ist – zumindest für alle, die sich
mit den Märkten, ihren Zyklen und der Datenanalyse beschäftigen. Berühmtheit erlangte Armstrong mit zahlreichen exakten Prognosen.
Wie macht er das?

Nachfolgend ein Ausschnitt aus einem aktuellen Wirtschaftwoche-Interview, in dem er sein Computermodell beschreibt:

“Die entscheidende Frage ist: Welche Daten gibst du ein? Die meisten Firmen haben keine ausreichende Datenbasis –
die reicht vielleicht bis 1971. Wir haben zunächst die Währungsordnung der Weltgeschichte, so weit es geht,
auf der Grundlage des Münzwesens rekonstruiert. Dann fügten wir andere Daten hinzu – zum Beispiel Wetterzyklen,
denn Mitte des 19. Jahrhunderts machte sogar in entwickelten Staaten die Landwirtschaft 70 Prozent der Volkswirtschaft aus.
Später nahmen wir auch die Daten für die Entwicklung der Eisenbahn auf, dann für die Industrieproduktion und als Nächstes
für die High-Tech-Entwicklungen. Du kannst dich nicht einfach auf verschiedene Sektoren konzentrieren, sondern brauchst
ein Programm, das alles kombiniert auswertet. Wir haben dafür alle erdenklichen Datenbanken genutzt, ob von der Organisation
für technologische Zusammenarbeit und Entwicklung oder dem IWF. Wir hatten Teams, die das britische Zeitungsarchiv in London
auf ausländische Wechselkurse hin auswerteten – allein unsere Datenbank zu diesem Thema ist beispiellos. Und das alles wird
von meinem Programm analysiert. Wobei ich ihm nicht vorgegeben habe, wie es das tut, sondern dass es einfach nur analysiert.
Über die Ergebnisse bin ich selbst immer wieder erstaunt.”

Quelle: WiWo (Link zum Artikel “Der nächste Crash kommt am 17. Oktober 2015”)

Grund genug, sich auf diesen Film zu freuen 😉