Major Breakout: US-Dollar-Index auf 13-Jahreshoch!

18.11.2016 / 11.57 Uhr

Der Dollarindex stellt das Verhältnis von sechs Währungen im Vergleich zum US-Dollar dar. Den größten Anteil im Korb hat der Euro (ca. 58 %), der Japanische Yen (ca. 14%) und das Britische Pfund (ca. 12 Prozent). Mit dabei sind aber auch der Kanadische Dollar, der Schweizer Franken und die Schwedische Krone.

Für Anleger und Trader ist der Dollarindex damit ein einfaches Barometer zur Messung der Dollarstärke bzw. -schwäche. Gerade für Rohstoffe ein wichtiger Punkt, da hier traditionell eine negative Korrelation vorherrscht: Ein stärkerer Dollar wirkt sich also negativ auf Gold/Goldminen und Rohstoffe aus und umgekehrt.

Gestern brach der Dollarindex auf ein neues Hoch aus und verließ damit im vierten Anlauf die anderthalbjährige Konsolidierung (bestehend aus der psychologischen 100er Marke) nach oben. Aktuell notiert der “Greenback” auf einem 13-Jahres-Hoch.

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Ein Blick auf den langfristigen Chart seit 1971 zeigt, dass dies ein prozyklisches Signal für eine weitere Dollarstärke ist (sofern es nicht zu einem Rückfall in die Range mit anschließendem Verlassen nach unten kommt).

Als grobe Widerstandsmarken fungieren die Bereiche 103, 108, 111 und natürlich das Hoch der Jahrtausendwende bei rund 120.

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Posted on: 18. November 2016, by : David Pieper